Der Continental sicherte sich den Sieg dank seiner überlegenen Performance auf nasser Fahrbahn. Er wies den kürzesten Bremsweg und die schnellste Rundenzeit auf. Auch auf trockener Fahrbahn zeigte er sich stark, wurde aber vom Goodyear Eagle F1 Asymmetric 6 knapp geschlagen, der dank seiner Präzision und Dynamik die erste Wahl für sportlich orientierte Fahrer ist.
Überraschung auf Platz zwei: Pirelli Cinturato C3
Pirelli landete nur einen Punkt hinter Goodyear. Die Marke, einst für ihren hohen Verschleiß bekannt, hat enorme Fortschritte gemacht. Der C3 bietet nicht nur hervorragenden Grip, sondern auch eine überraschend gute Haltbarkeit und geringen Abrieb.
Duell Michelin gegen BFGoodrich
Einer der interessantesten Momente des Tests: Der BFGoodrich Advantage 2 (5. Platz) landete vor dem Michelin Primacy 5 (6. Platz).
- Michelin ist der König der Effizienz – er bietet die größte Laufleistung ( 50.000 km ), den geringsten Verbrauch und höchsten Komfort. Diese extreme Ausrichtung auf Langlebigkeit hat jedoch die Leistung auf dem Wasser beeinträchtigt.
- BFGoodrich hat etwas Komfort eingebüßt, bot dafür aber eine bessere Balance und einen sichereren Nassgrip zu einem niedrigeren Preis.
Gefährliche Unterschiede im Nassen
Ein Bremswegtest aus 100 km/h auf dem Wasser zeigte dramatische Unterschiede:
- Kontinental : 53,2 Meter.
- Laufenn : 65,3 Meter.
Der Unterschied beträgt 12 Meter ! Wo ein Auto mit Continental-Reifen bereits zum Stehen kommt, fährt ein Auto mit Laufenn-, Tercelo- oder Westlake-Reifen noch mit einer Geschwindigkeit von über 30 km/h .