Die Reifen Continental SportContact 7 und Pirelli P Zero PZ4 zeigten ein außergewöhnliches Handling auf nasser Fahrbahn. Testfahrer bemerkten die „unglaublich souveräne“ Leistung beider Reifen auf nasser Fahrbahn. Sie sorgten dafür, dass die Vorderachse des Wagens stabilen Grip hatte, während das Heck des TT berechenbar und kontrollierbar blieb. Die höchste Durchschnittsgeschwindigkeit erreichte Continental mit 84,5 km/h, gefolgt von Pirelli mit 82,7 km/h.
Goodyear, Vredestein und Michelin bilden mit solider Leistung das Mittelfeld, weisen jedoch einen deutlichen Abstand zur Spitze auf. Sie erreichten Durchschnittsgeschwindigkeiten zwischen 79,7 und 80,4 km/h und behielten dabei eine gute Balance, jedoch nicht den außergewöhnlichen Grip der Besten.
Die Reifen von Firestone und Triangle wiesen besorgniserregende Leistungsmängel auf. Konkret sagten die Tester, dass diese Reifen auf nassen Oberflächen „furchtbar wenig Grip“ bieten, und eine subjektive Bewertung lautete, dass sie „auf nasser Fahrbahn wie Seife rutschen“. Dies entspricht ihren deutlich geringeren Durchschnittsgeschwindigkeiten (74,5 – 74,9 km/h).
Der Double Coin DC100-Reifen erreichte bei 65,9 km/h ein gefährlich schlechtes Nasshandling, war also fast 20 km/h langsamer als der Continental und bestätigte damit die subjektive Einschätzung von extrem eingeschränktem Grip und Kontrolle.